RH #250Classic Albums

MEILENSTEINE: „Kill ´em All“ - Metallica verändern das Gesicht des Metal (Götz Kühnemund)

Über die Bedeutung von Iron Maiden für den Heavy Metal haben wir im letzten Heft ausführlich referiert; an dieser Stelle soll es um die (angedachten) Nachfolger METALLICA gehen.

Als das „No Life ´til Leather“-Demo 1982 in der Tapetrader-Szene wie eine Bombe einschlug, waren sich alle Heavy-Metal-Fans einig: Die Weiterentwicklung des rauen, energischen NWOBHM-Stils würde zwangsläufig nach Kalifornien führen. Dort hatten James Hetfield, Lars Ulrich, Dave Mustaine und Ron McGovney die treibenden Riffs von Diamond Head, das geniale Songwriting von Iron Maiden und die ungezügelte Energie von Motörhead und Venom zu einem eigenen neuen Stil verbunden, der auch einen gehörigen Schuss US-Hardcore beinhaltete. ´Hit The Lights´, ´The Mechanix´ (das später in ´The Four Horsemen´ umbenannt wurde), ´Motorbreath´, ´Seek And Destroy´, ´Metal Militia´, ´Jump In The Fire´ und ´Phantom Lord´ hießen die sieben Meilensteine dieses ersten (offiziellen) METALLICA-Demos - und sie alle tauchten ein Jahr später auf dem (ohne Dave Mustaine und Ron McGovney eingespielten) Debütalbum „Kill ´em All“ auf, das noch einen Tick brutaler ausfiel als das Tape.

Ausnahmslos alle Rezensionen in den damaligen Fanzines („richtige“ Metal-Magazine gab es bis auf den holländischen „Aardschok“ und das britische „Kerrang!“ noch nicht) erklärten „Kill ´em All“ sofort zum Album des Jahres und beinhalteten Höchstwertungen. Solch furiose Gitarren, gepaart mit elektrisierenden, gnadenlos geilen Breaks hatte es auf diesem...

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