RH #248Krach von der Basis

SKELETONWITCH

Opa war dabei - Krach von der Basis

Nach Athens/Ohio sind keine Eulen getragen worden, sondern der pure Achtziger-Jahre-Metal-Spirit. SKELETONWITCH haben ihn inhaliert und mit „Beyond The Permafrost“ ein mächtig thrashiges Retro-Manifest erarbeitet. Gitarrist Scott Hedrick fand vor einem der unzähligen Livegigs Zeit für ein Interview.

Scott, wie steht es um den Permafrost-Boden in Ohio?

»Wenn es einen gäbe, würde es ihm sicher gut gehen. Es ist ganz schön kalt hier, aber zu Permafrost hat es noch nicht gereicht. Chance, unser Sänger, hat sich den Songtitel ´Beyond The Permafrost´ ausgedacht, den wir dann zum Albumtitel erhoben haben. Er beschreibt unseren Sound wohl am besten. Auf dem neuen Album klingen wir tatsächlich so, wie wir uns das vorgestellt haben. Unser Produzent war übrigens Cory Smoot, der Gitarrist von Gwar (besser bekannt als Flattus Maximus - rp).«

Bei diesem Albumtitel hätte ich eigentlich norwegischen Black Metal erwartet. An vorderster Stelle steht bei SKELETONWITCH aber wohl doch der Retro-Thrash.

»Black Metal ist aber ein großer Einfluss für uns - auch wenn man es nicht vordergründig raushört. Ich würde unsere Musik als Black-Thrash bezeichnen. Das ist sicher keine perfekte Einteilung, aber die passendste. Musikalisch stehen wir wohl den frühen Scheiben von Exodus, Testament und Anthrax am nächsten. Mit ein paar neueren Zutaten wurde das dann ein ganz verrückter Mix. SKELETONWITCH eben. Wobei wir es jetzt besser draufhaben, die verschiedenen Einflüssen richtig zu verschmelzen. Früher gab...

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