RH #248Interview

MATT GONZO ROEHR

World Music!

Rund zwei Jahre nach Auflösung der Böhsen Onkelz meldet sich Matt „Gonzo“ Röhr als erster Ex-Onkel mit einer Solo-Platte zurück. Im Telefongespräch, das der Gitarrist und Songwriter von seinem derzeitigen Wohnsitz in Uruguay aus führt, erklärt er, was es mit seiner neuen musikalischen Ausrichtung auf sich hat.

Matt, du lebst seit zwei Jahren in Uruguay. Was gefällt dir so gut an Südamerika?

„Mir gefällt hier vor allem das Bunte, die Art und Weise, hier zu leben, das Nicht-Vorkonfektionierte. Jeder Tag ist 'ne neue Herausforderung. Es gibt neue Leute, du musst dich in 'ner fremden Sprache bewegen. Du lebst halt viel intensiver und dieses intensivere Leben kann man gut auf die Musik umsetzen. Das inspiriert mich täglich.“

 

Die Aufnahmen für dein Soloalbum „Barra da Tijuca“ fanden jedoch in Brasilien statt. Wie hat es dich dorthin verschlagen?

„Ich hab’ ein Studio in Südamerika gesucht, das einen gewissen internationalen Standard hat, und hab’ dann festgestellt, dass der Standard hier unten nicht so einfach zu finden ist. Selbst in 'ner Großstadt wie Buenos Aires hab’ ich kein Studio gefunden, was meinen Ansprüchen genügt hätte. Das einzige Studio, was für mich dann in Frage kam, war ein Studio in Rio de Janeiro. Und über André, den Studiobesitzer, kam eigentlich auch der Kontakt zu den Musikern zustande. Als die Namen der Musiker dann genannt wurden, hab’ ich mich informiert, hab’ gehört, was die sonst so machen, hab’ mich mit denen getroffen und hab das natürlich schon ganz...

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