RH #248Interview

MATT GONZO ROEHR

Nachts um zwei

Rund zwei Jahre nach Auflösung der Böhsen Onkelz meldet sich Matt „Gonzo“ Röhr als erster Ex-Onkel mit einer Soloplatte zurück. Im Telefongespräch, das der Gitarrist und Songwriter von seinem derzeitigen Wohnsitz in Uruguay aus führt, erklärt er, was es mit der neuen musikalischen Ausrichtung auf sich hat.

»Das Konzept war, zwei europäische Musiker, einen nordamerikanischen Sänger und ´ne komplette Rhythmusgruppe aus Südamerika zusammenzubringen«, erzählt Matt. »Ich hab die Songs geschrieben, sie mit Stephan Weiler hier bei mir im Studio komplettiert, und am Tag X haben wir uns dann mit den Musikern in Rio getroffen und sind einfach ins kalte Wasser gesprungen. Das Spannende an der Geschichte war einfach, alle Musiker in einen Topf zu schmeißen, ´ne Art Riesen-Jam-Session zu veranstalten - natürlich im Rahmen der Songs - und zu gucken, was dabei rauskommt.« 

Inwiefern kann man die Musik auf „Barra Da Tijuca“ als World Music bezeichnen?

»Ich wollte Musiker aus der ganzen Welt und diesen verschiedenen Kulturkreisen haben und das einfach zusammenstellen. Dazu kommt, dass für mich einfach auch ´ne gewisse Instrumentierung in die Band gehört, die ich mir vorstelle, also Percussion, Keyboards, Gitarren und so weiter. Ich wollte ein internationales Album machen - deswegen auch Charlie Huhn (u.a. Ted Nugent, Humble Pie, Gary Moore, Victory, Foghat - ls), die Qualität seines Gesangs und die englischen Texte. Ich wollte mich einfach mal aus dem Käfig befreien, in dem ich vorher...

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