RH #248Interview

THRICE

Sonne und Kaffee

Seit jeher verzaubert Orange County die Herzen der Menschen. Und vielleicht ist es kein Zufall, dass aus einer der buntesten Ecken Kaliforniens die atemberaubendsten Bands dieser Tage kommen. Solche wie THRICE. Mit dem Überalbum „Vheissu“ schaffte man es, weltweite Begeisterungsstürme zu entfachen. Und seit der Ankündigung, ein Konzeptalbum über die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft zu veröffentlichen, herrscht nervöse Aufgeregtheit in der Fangemeinde. Welche Überraschungen birgt „The Alchemy Index“?

Ah, endlich: ein Freizeichen! Bitte heb ab! Los, mach schon! Es klackt. »Hallo?« Am anderen Ende der Leitung sitzt Eddie Breckenridge. Vielleicht liegt er auch noch. Neun Uhr morgens ist nicht unbedingt die ideale Zeit für ein Interview. Aber die Zeitverschiebung kennt kein Pardon.

»Das ist schon okay. Ich fühle mich noch ein bisschen zertreten, aber Sonne und Kaffee bringen mich langsam auf Touren.«

Der THRICE-Bassist gähnt so aufrichtig, dass mir mein Fragenkatalog gerade ziemlich bescheuert vorkommt. Gestern ist es wieder spät geworden. Der verdammte Keller von Bruder Ripley (dr.).

»Ich arbeite gerade an unserem neuen Live-Intro«, verrät Eddie. »Seit Ripley seine untere Etage zum Studio umgebaut hat, vergesse ich oft die Zeit.«

Die neue Tour startet in wenigen Tagen. Das wird eine Riesensache, keine Frage. THRICE gehen in den Staaten gerade durch die Decke. Neuerdings auch ohne Support des Branchenriesen Island Records. Die schmollen.

»Sie sind halt ein...

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