RH #248Interview

WITCHCRAFT

Born too late

WITCHCRAFT sind doomig, progressiv und völlig retro. Die Youngster aus dem schwedischen Orebrö sind die fleischgewordene Reinkarnation uralter Heavy-Rock-Pioniere der Marke Blue Cheer, Pentagram, Free oder Black Sabbath.

Dass das nicht altbacken klingen muss, beweist „The Alchemist“, das dritte und abwechslungsreichste Album des Quartetts. Grund genug für einen kurzen Plausch mit Gitarrist John Hoyles, der während des Interviews vor einem Club in San Diego abhängt.

»Wir haben hier gestern Abend im Rahmen unserer US-Tour gespielt und anschließend gefeiert. Deswegen bin ich noch etwas verkatert«, nuschelt er mit leicht belegter Stimme.

John, das neue Album wirkt durch seine stilistische Offenheit wie ein musikalischer Befreiungsschlag. Kann es sein, dass ihr mit „The Alchemist“ das Stigma, eine reine Doomband zu sein, abstreifen wolltet?

»Für uns ist das eine völlig normale Entwicklung. Wir selbst haben eigentlich nie darüber nachgedacht, ob wir nun eher eine Doomband oder doch was anderes sind. Aber du hast schon Recht: Die rein doomigen Passagen sind auf der neuen Platte etwas weniger stark vertreten.«

Einmal mehr habt ihr die Aufnahmen rein analog und ohne Zuhilfenahme von Pro-Tools oder anderer digitaler Studiotechnik durchgezogen. Und auch die benutzten Gitarren und Bässe sind alle schon älteren Datums. Fürchtet ihr die moderne Studiotechnik wie der gemeine Black-Metaller das Weihwasser? Oder warum diese antik anmutende Arbeitsweise?

»Wir haben durch viel...

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