RH #248Interview

NIFELHEIM

Zehn Jahre später

NIFELHEIMs Feldzug gegen Power Metal, Glatzköpfe und anderes Gesocks, das nicht den wahren Achtziger-Jahre-Spirit atmet, geht in eine neue Runde. Auf „Envoy Of Lucifer“ rumpeln die Schweden für ihre Verhältnisse schon fast filigran durch die Walachei. Erik „Tyrant“ Gustafsson (b.) ist jedoch immer noch der alte garstige Zyniker.

Erik, im letzten Rock-Hard-Interview habt ihr gesagt, dass ihr erst wieder ´ne Platte macht, wenn der Power Metal tot ist. Er erfreut sich allerdings nach wie vor bester Gesundheit.

»Aber er schwächelt! Und wir verpassen ihm mit „Envoy Of Lucifer“ den entscheidenden Hieb mit unserem bluttriefenden Dolch. Ich finde die Power-Metal-Szene echt grässlich. Selbst wenn uns ´ne bekannte Genreband fragen würde, ob wir Bock hätten, mit ihr zu touren, würden wir den Typen sagen, dass sie sich verpissen sollen.«

Was spielen eigentlich NIFELHEIM? Speziell nach den gegenwärtigen Maßstäben seid ihr nicht so einfach zu schubladisieren.

»Wir sind eine Old-School-Black-Metal-Band, die sich an den Wurzeln der Szene orientiert. Etwas anderes ist gar nicht möglich, weil ich eh komplett in der Vergangenheit lebe.«

Wann hast du denn aufgehört, die Entwicklung der Metalszene zu verfolgen?

»Gleich nachdem wir NIFELHEIM gegründet haben. Mich hat schon die zweite Black-Metal-Welle genervt. Nachdem Euronymus (1993 ermordeter Gitarrist von Mayhem und Betreiber des Deathlike-Silence-Labels - jj) umgebracht wurde, habe ich mich für den Kram nicht mehr interessiert.«

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