RH #247Krach von der Basis

DEVIAN

Metal im Mülleimer - Krach von der Basis

Bekannte Musikernamen bürgen im Zusammenhang mit neuen Bandprojekten nicht automatisch für Qualität. Oft geht den neuen Betätigungsfeldern jenes Quäntchen Magie ab, das die ursprünglichen Bands zu etwas Besonderem machte. Im Falle von DEVIAN, der neuen Band der beiden ehemaligen Marduk-Recken Emil Dragutinovic und Erik Hagstedt alias Legion, gehen der Bekanntheitsgrad und die musikalische Klasse jedoch absolut konform.

Legion, wie würdest du die Musik auf eurem Debüt „Ninewinged Serpent“ beschreiben?

»Es ist einfach Metal. Es ist ein bisschen was von allem drin, was in der Szene an Entwicklung stattgefunden hat, während ich als Jugendlicher aufgewachsen bin. Du kannst in unserem Sound Elemente von Judas Priest, Iron Maiden, Mercyful Fate, Slayer und Sepultura finden. Und natürlich die ganzen skandinavischen Black-Metal-Sounds, die ich seit meiner Teenagerzeit selbst gespielt habe. Die Musik von DEVIAN ist sowohl schön als auch sehr aggressiv. Manchmal ist sie sehr vieldeutig und manchmal auch eher einfach gestrickt, um die Fans bei Konzerten in Wallung zu bringen, bis die Haare und das Bier fliegen.«

Angefangen habt ihr ursprünglich unter dem Namen Elizium...

»Ja, aber nach den ersten fertig komponierten Songs merkten wir sehr schnell, dass der Name für unsere Musik viel zu verträumt klang. Ich schlug „Ninewinged Serpent“ vor, womit die anderen aber nichts anfangen konnten. Dann dachte ich an einen älteren Songtext mit dem Titel ´Devian´, womit dann alle einverstanden...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.