RH #247Interview

COHEED AND CAMBRIA

Am Ende siegt die Hoffnung

Zehn Uhr morgens im US-Staat New York. Jeder einigermaßen normale Rockmusiker steckt um diese Zeit noch im Tiefschlaf. Nicht so Claudio Sanchez. Der quirlige Kopf von COHEED AND CAMBRIA ist schon zwischen Frühstücksei und Marmeladenbrot wach genug, um über das aktuelle Album „No World For Tomorrow“ zu plaudern und neue Einsichten in das verrückte Konzept der „The Amory Wars“-Saga zu gewähren.

Claudio, dein Bandkollege Travis Stever (g.) beschrieb den Sound eures neuen Albums kürzlich als „Ray Charles on quaaludes“. Klingt interessant!

»Genau genommen hat sich Travis dabei nur auf den letzten Song ´On The Brink´ bezogen. Ich hatte diese Nummer auf dem Klavier geschrieben, und als ich sie ihm eines Tages vorspielte, meinte er, dass sie sich anhört wie Ray Charles, nachdem er sich ein paar Beruhigungspillen zu viel reingezogen hat (lacht).«

Das Stück ´Mother Superior´ hast du zunächst auch am Klavier komponiert. Ist das deine neue Herangehensweise an Songs?

»Das Geklimper ist zu einem Hobby von mir geworden, als ich begann, mich für elektronische Musik zu interessieren. Ich kaufte mir ein paar Keyboards und Synthesizer und schaute, was passiert, wenn ich meine Lieder zunächst an den Tasten entstehen lasse, bevor ich mich an die Gitarrenriffs mache. Die Nummer ´The Hound´ schrieb ich sogar auf einem kultigen Wurlitzer-Electric-Piano.«

Das ganze Album klingt, als hättest du Lust gehabt, zu experimentieren.

»Ich wollte einfach neue Dinge ausprobieren. Da kam mir unter...

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