RH #247Interview

AGNOSTIC FRONT

Stolz und Vorurteil

Nachdem sie 2004 unter dem Banner „Another Voice“ ihren Klassiker „One Voice“ fortsetzten, verneigen sich New Yorks Hardcore-Recken AGNOSTIC FRONT auf „Warriors“ erneut vor der eigenen Diskografie.

»Speziell „Cause For Alarm“ von 1986 ist ein Vorbild für „Warriors“«, plauscht der glänzend aufgelegte Frontmann Roger Miret drauflos. »Auch die Mitsing-Parts kommen nicht zu kurz, und irgendwie hört sich „Warriors“ mehr nach „One Voice“ an, als es „Another Voice“ je tat. Das sehr bunte und cartoonmäßige Cover ist hingegen eine weitere Verbindung zu unserer „Cause For Alarm“-Phase.«

Die eigene Bandgeschichte ausgiebig zu zitieren, ist für den gebürtigen Kubaner eine Selbstverständlichkeit.

»Wir haben nun mal dem Hardcore und dem Metalcore den Weg geebnet und dieses ganze Zeug größtenteils erfunden. Wir folgen niemandem, wir sind selbst Führer! Wir machen diesen Kram seit Ewigkeiten. Deshalb ist es kein Wunder, dass wir immer wieder Elemente aus unserer Vergangenheit aufgreifen. „Cause For Alarm“ war schließlich ein Meilenstein.«

Für ihre Metal/Hardcore-Crossover-Phase haben AGNOSTIC FRONT dennoch nie den gleichen Respekt wie D.R.I., C.O.C. und S.O.D. bekommen.

»AGNOSTIC FRONT sind aber im Gegensatz zu diesen Bands immer noch aktiv! Wir sind real! Deshalb sind die Leute nach wie vor an uns interessiert. Wir sind bodenständiger als andere. Wir sind Hardcore for life!«

Der Begriff Hardcore ist 2007 allerdings inhaltlich ausgehöhlter denn je.

»Hardcore ist und bleibt ein...

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