RH #247Interview

SEAR BLISS

Kräftig, nicht zu sauber

Mit ihrer Kombination aus Folk und Black Metal brechen SEAR BLISS ähnlich wie die frühen Satyricon mit Genre-Konventionen. Ohne Umschweife greift man nach Trompete und Geige, ohne die Gitarren in den Hintergrund zu stellen. Die Wurzeln liegen trotzdem anders.

»Mit dem Metal hat es bei mir schon 1987 angefangen«, verrät Bandchef András Nagy (v./b.). »Da war ich gerade mal neun. Trotz der Situation im damaligen Ostblock war Heavy Metal erstaunlich populär, die Szene war größer und stärker als heute. Ich hatte ältere Freunde, die mir „Inside The Electric Circus“ von W.A.S.P. gaben. Ich war total von den Socken, und bis heute gehören W.A.S.P. zu meinen Favoriten. In den letzten 20 Jahren habe ich mich nicht allzu sehr verändert (lacht).«

Musikalisch bleibt dennoch nichts auf der Strecke.

»Die Basis unserer Musik ist noch immer dieselbe, aber unsere musikalischen Fähigkeiten haben sich ungemein verbessert. Wir wissen heute einfach besser, wie man Songstrukturen aufbaut und Gefühle über die Musik transportiert.«

Vom Perfektionswahn getrieben, verschanzte man sich für das neunte Album „The Arcane Odyssey“ über drei Monate im Studio, und die Mühen haben sich eindeutig gelohnt.

»Wir waren sogar in mehreren Studios, um den Klang unseren Vorstellungen entsprechend zu gestalten. Für den adäquaten Drumsound brauchten wir ein Studio mit großen Räumen, zum Abmischen nutzten wir nur nobles Old-School-Equipment, um Software-Effekte zu umgehen. Das Ergebnis ist eine sehr kräftige, nicht zu...

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TSJUDER + NECROPHOBIC + THE RUINS OF BEVERAST + GEHENNA + ADVENT SORROW + SEAR BLISS + DECEMBRE NOIR + ENDEZZMA + URN + BAEST + u.v.m.20.04.2019
bis
21.04.2019
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