RH #247Interview

THE DUSKFALL

Für eine Handvoll Dollar

Die Nordschweden THE DUSKFALL schwimmen ein wenig gegen den Trend. Während Großteile der skandinavischen Melo-Death-Szene immer melodischer und/oder moderner werden, hauen die Jungs aus Lulea mal eben ein richtig heftiges und doch gleichzeitig feinfühliges Album raus.

Gitarrist und Bandleader Mikael Sandorf ist im Stress: »Wir gehen sehr bald in Skandinavien auf Tour, und deswegen muss ich derzeit ackern wie ein Gaul, um mein Arbeitszeitkonto mit genügend Überstunden aufzufüllen. Ich habe nicht mehr allzu viele Urlaubstage, und wir spielen gerade jeden Gig, den wir angeboten bekommen. Wir sind nämlich viel besser geworden, seit unser neuer Bassist Matte mit an Bord ist. Und unser Sänger wird als Frontmann immer routinierter. Er steht nebenbei auch noch bei Deathchain hinter dem Mikro, und weil die vergleichsweise viel live spielen, kann er da zusätzliche Erfahrungen sammeln.«

Euer letzter Longplayer „Lifetime Supply Of Guilt“ war die erste Scheibe von THE DUSKFALL, die bei einem großen Label erschien; zudem hattet ihr eine Konzertagentur im Rücken. Und dennoch war von euch plötzlich nichts mehr zu sehen.

»Ich glaube, Nuclear Blast waren nicht besonders glücklich über diese Platte. Sie hatten wohl erwartet, dass wir etwas Nettes abliefern, mit eingängigen Refrains. Stattdessen zimmerten wir unser bis dato härtestes Album zusammen. Vermutlich auch deswegen, weil viele alte Fans befürchteten, dass wir auswimpen würden, weil wir bei einer namhaften Firma unterschrieben hatten....

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