RH #247Interview

MYSTIC PROPHECY

Der Untergang

Felsenfest sind MYSTIC PROPHECY mittlerweile in der deutschen Metalszene verankert und erobern mit ihrer kompromisslosen Version des klassischen Heavy Metal auch mehr und mehr ausländische Märkte. Der neueste Geniestreich der Band nennt sich „Satanic Curses“ und präsentiert sich noch einen Zacken heftiger als sein Vorgänger.

Frontmann und Sprachrohr Lia hat gerade die Frühschicht in seinem „regulären“ Job hinter sich gebracht und grüßt nun aus dem sonnenüberfluteten, spätsommerlichen Allgäu, während der Rest der Nation in wahren Wassermassen abzusaufen droht. Gut gelaunt ist der umtriebige Grieche - wie eigentlich meistens. Und auch seine Bandkollegen haben nicht gerade den Ruf, übermäßig wütende oder griesgrämige Leute zu sein. Und doch scheinen MYSTIC PROPHECY von Album zu Album härter und kompromissloser zu werden.

»Ich lebe ja in einer recht konservativen Gegend, und die Leute hier glauben eh, dass ich im Keller kleine Babys opfere oder etwas Ähnliches«, lacht Lia. »Spaß beiseite: Man sollte bedenken, dass MYSTIC PROPHECY von Anfang an schon heavy waren. Wir spielen halt das, was wir am besten können. Das diesmal alles etwas aggressiver klingt, hängt sicher auch damit zusammen, dass ich versucht habe, die Produktion entsprechend zu gestalten. Bei vielen Bands sind die Gitarren im Studio ja offensichtlich nur noch schmückendes Beiwerk, die Keyboards stehen dagegen im Vordergrund. Uns war es hingegen wichtig, dass die Klampfen und das Schlagzeug so dominant sind wie nur...

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