RH #247Interview

JINGO DE LUNCH

Berlin, Berlin

Mit ihrem originellen Mix aus Punk, Hardcore, Rock und Frauengesang mischten die Wahl-Kreuzberger Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger die Szene mächtig auf, bevor es 1996 nach zwei Indie-Alben und drei Longplayern für den Musikriesen Phonogram leider schon wieder hieß: Klappe zu, Band tot.

»Der Majordeal war der größte Fehler unserer Karriere«, gibt ein gehetzt wirkender Steve Hahn (dr.) zu Protokoll. »Damit hatten wir das Heft aus der Hand gegeben und sind vom Weg abgekommen. Außerdem haben wir uns viel zu viel erzählen lassen, wodurch wir uns untereinander nicht mehr einig gewesen sind.«

Deshalb - und natürlich auch aus rechtlichen Gründen - sind auf der aktuellen Best-of-Kopplung „The Independent Years“ nur Songs der Indie-Releases „Perpetuum Mobile“, „Axe To Grind“ und der „Cursed Earth“-EP zu finden.

»Anfangs wollten wir die drei Scheiben noch mal neu auflegen, aber dann kam zufällig der Jürgen von Rookie Records und meinte: „Wie wäre es denn mit ´ner Best-of?“ Da uns das angesprochen hat, haben wir die besten Songs rausgesucht und noch mal remastert, also den Sound ein bisschen aufgebügelt. Eine Compilation unserer Majorscheiben ist derzeit nicht geplant, weil wir eher den Drive haben, das zu machen, was früher war.«

Womit sich die nächste Frage praktisch von selbst stellt: Wird es nächstes Jahr eine CD mit neuem JINGO DE LUNCH-Material geben?

»Der Sache stehen wir positiv gegenüber. Allerdings braucht man dafür ein bisschen Muße. Wenn wir die haben, probieren...

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