RH #246Krach von der Basis

DEADBORN

Psychos im Wald - Krach von der Basis

Im Schwarzwald growlen die Kuckucksuhren, seit DEADBORN dorthin gezogen sind. Die Todesblei-Hopefuls haben mit „Stigma Eternal“ endlich ihr erstes abendfüllendes Album abgeliefert und alle - ohnehin schon hohen - Erwartungen weit übertroffen. Bandgründer und Sänger Mario Petrovic stellte sich.

Mario, zum Glück habt ihr nach eurer Debüt-EP „Decades Of Decapitation“, die mittlerweile schon drei Jahre zurückliegt, nicht aufgegeben und einen guten Deal für „Stigma Eternal“ an Land gezogen.

»Das Album war schon im Februar fertig. Ich habe alle Labels angeschrieben. Da gab es aber nahezu keine Reaktion drauf. Wir erhielten gerade mal drei Absagen bei 20 Bewerbungen. Das ist natürlich frustrierend, aber man darf die Hoffnung nie aufgeben. Wenn man weiß, dass es gut ist, dann muss es ganz einfach auch anderen gefallen.«

Ist es für deutsche Bands schwerer, einen Deal zu ergattern?

»Ja, schon. Die meisten Fans wollen eben lieber Bands aus Amiland hören, auch wenn es deutsche Acts gibt, die genauso gut oder sogar besser sind. Andere interessieren sich wiederum mehr für schwedische und dänische Bands als für einheimische. Wir hatten jedenfalls Glück.«

Was für ein Konzept habt ihr für „Stigma Eternal“ gehabt?

»Musikalisch war die Vorgabe, dass sich die Songs deutlich voneinander unterscheiden. Das geht mir bei vielen Veröffentlichungen ab. Da klingt dann Track zwei genau wie Nummer fünf. „Stigma...“ unterscheidet sich insgesamt auch deutlich von „Decades...“. Wir spielen jetzt sehr...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.