RH #246Interview

HIM

Doom & Gloom

Vielseitiger, experimentierfreudiger und rockiger denn je zeigt sich der finnische Exportschlager HIM auf seinem neuesten Werk „Venus Doom“. Für Sänger und Aushängeschild Ville Valo standen dabei künstlerische Freiheit und selbsttherapeutische Zwecke an oberster Stelle.

Ville, wie würdest du die zentrale Stimmung von „Venus Doom“ bezeichnen?

»Doom and gloom! Die Platte ist sehr düster geworden. Sie ist relativ heavy und trist, aber hoffentlich in einer sehr kathartischen und positiven Art und Weise. Nachdem du sie dir angehört hast, solltest du dich gut fühlen. Für mich hingegen ist es sehr wichtig, über schlimme Dinge zu schreiben, die mir oder meinen Freunden passiert sind, damit ich darüber hinwegkomme. Das ist meine Methode, um mit Misserfolgen, Fehlern oder gelegentlichen Depressionen klarzukommen. Und sie funktioniert: Ich bin immer noch hier. Unsere erste Single ´Kiss Of Dawn´ beispielsweise handelt von einem Freund von mir, der Selbstmord begangen hat. Angesichts des Lebens, das er hatte, und der wundervollen Momente, die wir zusammen erlebten, ist sein Tod einfach nur trivial. Der Song an sich handelt jedoch nicht von Selbstmord oder irgendetwas Negativem, sondern davon, wie es ist, wenn du jemanden verlierst, der dir nahesteht. Jeder verliert irgendwann jemanden, der einem nahesteht, von daher hoffe ich, dass die Leute etwas mit diesem Song verbinden können.«

Das ungewöhnlichste Stück auf der Platte ist ´Song Or Suicide´. Wieso habt ihr das Lied in dieser Form...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen