RH #246Interview

ATREYU

Ich will nach Hause!

ATREYU werden erwachsen. Davon zeugt zumindest das neueste Melodie-Feuerwerk „Lead Sails Paper Anchor“. Nix mehr Emo-Quengelei: Der vierte Longplayer der Amis ist ein ausgereiftes Stück Rockmusik geworden, das überraschend viele Facetten abdeckt.

Frontmann Alex Varkatzas ist dieser Entwicklung gefolgt und hat sich vom Eyeliner-Pummelchen zum toughen Hardcore-Frontmann gemausert. Allerdings redet der Sänger immer noch nicht gerne. 30 Fragen in annähernd acht Minuten zu beantworten, ist echt ganz großes Kino, Herr Varkatzas! Lediglich mit einem Nachhaken in Sachen Texte kann man ihn etwas aus der Reserve locken.

 

Alex, „Lead Sails Paper Anchor“ wirkt auf mich äußerst erfrischend und befreiend. Wie wirkt das Album auf dich?

»Ähnlich.«

Die musikalische Vielfalt innerhalb der Songs reicht diesmal wesentlich tiefer als auf euren vorherigen Alben. Was hat zu dieser Entwicklung geführt?

»Ich denke, dass die Arbeit mit unserem Produzenten John Feldmann einen großen Einfluss auf das neue Album hatte.«

Ihr habt für die neue Scheibe sehr viele ungewöhnliche Instrumente wie Streicher, Trompeten, Pedal-Steel-Gitarren oder Klavierklänge ausprobiert. Wer hat die Parts eingespielt?

»Diverse Gastmusiker.«

Mit diesem Album entfernt ihr euch von Kategorisierungen wie Metalcore oder Emocore. Glaubst du, dass ihr mit „Lead Sails Paper Anchor“ euren Stil gefunden habt?

»Jede Platte von uns klingt anders, und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.«

Die ausufernden Arrangements...

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