RH #245Krach von der Basis

THE RED CHORD

Geschichten aus dem Knast - Krach von der Basis

THE RED CHORD sind eine der wenigen extremen Metalbands, deren lyrisches Konzept mindestens so ausgefuchst ist wie die hochkomplexen Riffgewitter drumherum. Sänger Guy Kozowyk berichtet von seinen Gedanken hinter „Prey For Eyes“.

Guy, steckt hinter „Prey For Eyes“ - wie hinter „Clients“ - ein Konzept?

»Nicht wirklich - am ehesten noch, dass alle Songs mehrere Bedeutungsebenen haben. Es ist eine Art Album mit offenem Ende.«

Was genau hat es denn mit der finsteren Geschichte am Anfang des Booklets auf sich?

»Die hat einen wahren Hintergrund: Mein Bruder ist Wärter in einem Gefängnis, und da begegnete er diesem Insassen, der sich benahm wie ein Irrer. Als er versuchte, ihn zur Ordnung zu rufen, sagte der Typ einfach gar nichts, sondern hielt nur dieses Schild hoch, auf dem „Prey For Eyes“ stand. Daher stammt der Titel des Albums.«

Der andere Teil der Story hat mit dem Song ´Birdbath´ zu tun?

»Ja. Eigentlich wollte ich die Platte so nennen; den Plan mochten die anderen aber nicht. Ich stelle mir das „Birdbath“ als einen Ort vor, an dem man seine Sünden und all seine Schuld von sich waschen kann. In dem Song geht es darum, dass das „Birdbath“ vor lauter Schuld und Dreck überquillt und den ganzen Planeten überschwemmt. Niemand weiß, was dann zu tun ist, weil es nichts mehr gibt, was diese Schuld reinwaschen kann.«

Wo wir gerade bei den Texten des Albums sind: Was genau haben eigentlich ´Film Critiques & Militia Men´ miteinander zu tun?

»Hehe, da ist die Geschichte, die sich...

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