RH #245Interview

AS I LAY DYING

Viel zu extrem

Mit fast einer halben Million verkaufter Einheiten ihrer ersten beiden

Alben für das Hartwurst-Kultlabel Metal Blade zählen die Christen aus

San Diego/Kalifornien zu den ganz Großen des Metalcore. Und nimmt man

das bis dato ambitionierteste und melodischste Werk „An Ocean Between

Us“ zum Maßstab, dann ist das Ende der Fahnenstange für die Jungspunde

um Rampensau Tim Lambesis (v.) noch lange nicht erreicht.

Tim, was erwartest du von eurer neuen CD, und wie groß kann eine

Metalcore-Band wie AS I LAY DYING werden? Vielleicht so groß wie System

Of A Down, die Millionen Platten verkaufen?

»Ich bin mir ziemlich sicher, dass „An Ocean Between Us“ unsere bislang

erfolgreichste Platte wird, weil sie viel abwechslungsreicher

ausgefallen ist als ihre Vorgänger. Ob wir eines Tages so erfolgreich

sein werden wie System Of A Down? Schwer zu sagen, denn auch wenn die

Akzeptanz für extreme Musik in den letzten Jahren stetig gestiegen ist,

sind AS I LAY DYING immer noch fest im Underground verwurzelt - gerade

in puncto Aggression. Daran hat sich das Mainstream-Publikum noch nicht

gewöhnt.«

Produziert wurde eure aktuelle Scheibe von Killswitch-Engage-Gitarrist

Adam Dutkiewicz, der u.a. auch schon für Bands wie Unearth, All That

Remains und Underoath die Regler bediente. Hattet ihr keine Angst, einen

zu KSE-artigen Sound verpasst zu bekommen?

»Der Großteil der von Adam produzierten Scheiben klingt wie Killswitch

Engage, weil die Bands das so wollen. Als wir...

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