RH #245Interview

APOCALYPTICA

Geschichten und Gefühle

Nach dem letzten, extrem erfolgreichen Album war im Hause APOCALYPTICA eigentlich alles möglich. Ähnlich wie so viele andere Bands vor ihnen, waren auch die Finnen am Scheideweg, den solch ein massiver Erfolg mit sich bringt: Ihnen standen alle Möglichkeiten offen. Von einem reinen Popalbum bis hin zu einer Orchesterkollaboration wäre im Jahre 2007 alles denkbar gewesen.

Sogar eine enttäuschende Scheibe hätte man nach so vielen (auch kommerziellen) Volltreffern beinahe schon erwarten können. Deswegen ist es mehr als respektabel, dass die vier Finnen „Worlds Collide“ mit einer ordentlichen Portion Härte und Moderne würzen. Herausgekommen ist ein Album, das Metalfans aller Stilrichtungen begeistern dürfte, das aber auch großes kommerzielles Potential besitzt.

In der G.U.N.-Zentrale in Bochum sitzen mir ein Smalltalk-freudiger Mikko Sirén und Bandleader Eicca Toppinen gegenüber, der sichtlich erfreut ist, nach einem Phoner-Marathon mal wieder mit jemandem von Angesicht zu Angesicht sprechen zu können. Die Jungs wirken trotz der vielen Interviews sehr entspannt, und man merkt, dass ihnen trotz des massiven Erfolgs eines immer noch am wichtigsten ist: die Musik selbst.

 

Eicca, Mikko, worin unterscheidet sich „Worlds Collide“ von „Apocalyptica“?

Eicca: »Es gibt nicht nur EINEN bestimmten Unterschied. Vom Songwriting übers Arrangieren bis hin zur Aufnahme hat sich einfach alles verbessert. Das Album ist grooviger als unsere alten Scheiben. Einige Songs der Vergangenheit - wie...

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