RH #244Lauschangriff

APOCALYPTICA

Helden für einen Tag

Die Taxifahrt vom Berliner Ostbahnhof führt an einem verregneten Julitag entlang der Reste der Berliner Mauer in Richtung Nalepastraße, wo sich in einem alten Rundfunkgebäude das „Planet Roc“-Studio befindet. In dem riesigen Gebäudekomplex warten die Jungs von APOCALYPTICA mit einer Hörprobe ihres sechsten Longplayers „Worlds Collide“.

Dieses Album darf mit Spannung erwartet werden. Entstanden die beiden Vorgängerwerke noch in Eigenregie, kam als Produzent diesmal kein Geringerer als Jacob Hellner (u.a. Rammstein) zum Einsatz. Aber auch sonst hat sich im Hause APOCALYPTICA einiges getan: Drummer Mikko Sirén ist mittlerweile als festes Mitglied dabei, und die Band hat ihre Herangehensweise ans Songwriting gründlich geändert. Im Gegensatz zu früher stammen die Songs nicht alleine aus der Feder von Eicca Toppinen und Perttu Kivilaakso. Die Grundideen der einzelnen Musiker wurden diesmal in Gemeinschaftsarbeit arrangiert. Ein ziemlich zäher Prozess, der laut Paavo Lötjönen einige Monate in Anspruch genommen hat. Außerdem sind von den 25 bis 30 geschriebenen Songs (O-Ton Mikko: »Oder auch gefühlte hundert!«) viele auf der Strecke geblieben: Nur 18 wurden aufgenommen, neun sind zum Anhören bereit. Wie viele Tracks letztlich auf dem Album stehen werden, ist noch nicht sicher.

 

Los geht´s mit ´Last Hope´. Der Song beginnt mit einem monotonen Klopf-Rhythmus und wird von düsteren Melodien allmählich untermalt. Doch kurz darauf folgt der Vulkanausbruch: Die Drums setzen ein, und die...

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