RH #244Krach von der Basis

TRIMONIUM

Brüder im Geiste - Krach von der Basis

TRIMONIUM sind für den „Osten“ das, was Desaster im „Westen“ sind: ein Haufen echter Vollblut-Metaller, gewachsen und organisiert in einem Metal-Club, die Old-School-Black-Metal mit starker Thrash-Schlagseite spielen und ihre Ideale für nichts und niemanden verkaufen würden. Sagt jeder? Stimmt! Aber die wenigsten Bands ziehen ihr Ding tatsächlich so kompromisslos durch wie Desaster oder eben TRIMONIUM.

Mit „Old-School-Black-Metal“ meine ich nicht Darkthrone, Satyricon und Konsorten, sondern Venom, Bathory und Sodom. Während Desaster ihre Mischung aus Black- und Thrash Metal noch mit einer gehörigen Portion Death Metal veredeln, kommt bei TRIMONIUM ein starker hymnischer Akzent Richtung Primordial hinzu.

»Dieser Vergleich freut mich!«, kommt es von Gitarrist/Sänger Teutonnic (nein, kein Schreibfehler; das zweite „r“ kommt vom Spitznamen Tonne), der sich als großer Fan der Iren zu erkennen gibt. »Ich sehe eher Parallelen zu Primordial in unserer Musik als zu I oder Immortal, was ich manchmal auch zu hören bekomme. Ich muss aber dazusagen, dass wir auf keinen Fall versuchen, wie irgendeine andere Band zu klingen. Im Gegenteil: Wenn wir merken, dass ein bestimmter Part im Proberaum an Primordial erinnert, werfen wir ihn sofort wieder raus!«

Dann handelt es sich hier also eher um die berühmten gleichen Einflüsse, die im Falle Primordial ebenfalls die genannten Bathory sind. Man tut TRIMONIUM allerdings unrecht, wenn man sie auf Black- und Thrash Metal reduziert, denn...

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