RH #244Interview

GOREFEST

Wut im Bauch

Brutaler Death Metal? Intelligente Texte? Überragende Spieltechnik? Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal! Und die bekommt man nicht per Überraschungsei erfüllt, sondern bei GOREFEST, deren neuester Longplayer „Rise To Ruin“ fortan zu den Klassikern der Band-Historie gezählt werden muss und völlig zu Recht in unserer Richterskala letzten Monat die Spitzenposition erklomm.

Als sich die Holländer 2005 nach fast siebenjähriger Pause wieder zusammenfanden, hatten nicht wenige Leute Bedenken, dass diese Reunion böse nach hinten losgehen könnte. Zu schwer lag noch das „Chapter 13“-Album im Magen, das zwar nicht schlecht war, aber kaum noch was mit den Roots der Band zu tun hatte. Die Comeback-Scheibe „La Muerte“ war dann aber doch eine positive Überraschung, und mit „Rise To Ruin“ erreichen GOREFEST nun ein Niveau, auf dem sie sich allerhöchstens in den frühen Neunzigern bewegten.

»Wir konnten diesmal sehr viel entspannter an die Sache rangehen«, lässt Frontmann Jan-Chris verlauten. »So komisch sich das anhören mag: Während des Entstehungsprozesses von „La Muerte“ mussten wir uns quasi neu kennen lernen. Wenn wir nicht gerade mit den Aufnahmen beschäftigt waren, saßen wir zusammen und redeten, manchmal nächtelang. Außerdem mussten wir uns wieder neu aufeinander einspielen. Aber das alles klappte bekanntermaßen sehr gut, und dementsprechend konnten wir jetzt ohne jeglichen Druck komponieren. Wir fühlten uns völlig befreit - wie damals zu „False“-Zeiten. Wir haben einfach auch...

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