RH #244Interview

WITCHBURNER

Saufen, ficken, randalieren

WITCHBURNERs „Blood Of Witches“ ist eine der Old-School-Thrash-Granaten des Jahres! Hier werden die Schneidbrenner-Riffs, die Destruction seit ´ner Weile nicht mehr schreiben können, die Rohheit der ganz frühen Kreator und die Scheiß-drauf-Mentalität alter Sodom zu einem Gebräu veredelt, das bei uns im letzten Heft auf einem grandiosen dritten Richterskala-Platz landete.

„Blood Of Witches“ ist das sechste Album der schon seit 1992 aktiven Truppe aus Fulda. Doch auch wenn die Vorgänger bereits das Potenzial der Knüppel-Kapelle erkennen ließen und im Underground für einen anständigen Kultstatus sorgten, ist das neue Werk ein klarer Schritt nach vorn.

»Ich finde den Sprung von „Final Detonation“ zu „Blood Of Witches“ nicht ganz so krass«, stapelt Basser Andy Süss etwas tiefer, was zur Attitüde dieser Band passt. Denn trotz der großartigen Reaktionen fühlen sich WITCHBURNER in der Rolle eines Underground-Acts am wohlsten und wollen sich den Stress und ständigen Überlebenskampf von Profi-Kollegen wie Destruction oder Sodom gar nicht erst antun.

»Wir sind zufrieden, wie es momentan läuft. Für uns ist und bleibt die Musik unser Hobby, und unsere Berufe würden uns für längere Touren eh keine Zeit lassen. Außerdem wissen alle, die uns kennen, was wir während und nach unseren Auftritten an alkoholischen Getränken vernichten, so dass wir das gar nicht mehrere Tage am Stück durchhalten würden. Und ohne Alk macht es keinen Spaß.«

Szenekult zu sein hat ja auch was für sich. Schließlich...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

SODOM + DESASTER + EVIL INVADERS + CLITEATER + WITCHBURNER + REVEL IN FLESH + DOWNFALL OF GAIA + FLESHCRAWL + SOULBURN + ASPHYX + u.v.m.05.10.2018
bis
06.10.2018
Lichtenfels, StadthalleWAY OF DARKNESS FESTIVALTickets
 
 

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