RH #243Krach von der Basis

TULUS

Keep it true - Krach von der Basis

Mit TULUS meldet sich nach Jahren der Stille ein norwegisches Urgestein der Black-Metal-Szene zurück. Seit über einer Dekade wühlen sich diese Schwarzwurzeln schon durch das Genre und konnten zuletzt durch ihr Nebenprojekt Khold für großes Aufsehen sorgen. Nun ist es an der Zeit, TULUS aus dem Grabe zu hieven und die alten Fans im Sturm zu nehmen. Sverre Stokland (g./v.) alias Blodstrup stand Rede und Antwort.

Sverre, hat die Welt wirklich ein neues TULUS-Album gebraucht?

»Nein, hat sie nicht, aber wir wollten unbedingt ein weiteres Album machen, und nur das hat wirklich Bedeutung. Es geht nicht darum, die Massen zu befriedigen, sondern uns selbst zu beweisen, dass wir guten Black Metal spielen können. Wenn es dann noch ein Label gibt, das das Material veröffentlichen will, ist es umso besser.«

Seit dem letzten Album „Evil 1999“ sind satte acht Jahre ins Land gegangen, in denen ihr mit Khold beachtliche Erfolge feiern konntet. Warum habt ihr TULUS damals auf Eis gelegt?

»Wir hatten einfach das Gefühl, mit TULUS nichts mehr zu sagen zu haben. Aus diesem Grund liegen auch Khold gerade auf Eis. Momentan denken wir, dass man TULUS wieder braucht, um den Leuten zu zeigen, wie alter norwegischer Black Metal zu klingen hat. Wir sehen uns gern in dieser Rolle, und mit „Biography Obcene“ ist uns das auch hörbar gelungen.«

Was hat sich in deinen Augen in der Black-Metal-Szene grundlegend geändert?

»Die Musik ist zum Teil nicht mehr ehrlich genug, um die Leute von ihrer...

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