RH #243Interview

TRIBE OF GYPSIES

Der Meister mag´s

Es ist schon seltsam: Während sich die meisten Bands irgendwelchen Trends anschließen und der Ruf nach innovativen Acts immer lauter wird, schwimmen TRIBE OF GYPSIES gegen den Strom und werden weitgehend mit Nichtbeachtung gestraft. Schade, aber Gerechtigkeit und Anerkennung sind in der Musikbranche manchmal eben Fremdwörter.

Roy Z (g.) und seine Truppe haben mit „Dweller On The Threshold“ nach langer Wartezeit ihre vierte Veröffentlichung am Start, in den Staaten und bei uns aber bisher keinen Vertragspartner. Ein Zustand, der sich hoffentlich bald ändert, denn mit dem aktuellen Album ist der Multikulti-Truppe der perfekte Soundtrack für den Sommer gelungen.

 

Roy, wie ist der Stand der Dinge, und wieso musste man mehr als sechs Jahre auf den Nachfolger von „III“ warten?

»Oh, da kam einiges zusammen. Nach der 2000er Tour mit Santana begannen wir mit dem Songwriting. Als die Songs weitgehend standen, gab es private Probleme bei unserem Sänger. Er konnte nichts Kreatives mehr beitragen und stieg aus. Mittlerweile ist er bei Slavior musikalisch aktiv. Ich musste dann nach England, um mit Rob Halford an dessen Album zu arbeiten, und es herrschte Stillstand. Erst 2003 sind wir als Band wieder zusammengekommen, suchten einen Sänger und arbeiteten unseren neuen Drummer David Moreno ein. Erst 2005 fanden wir mit Chas West, der vorher in Jason Bonhams Band sang, den richtigen Frontmann.«

Obwohl du selber als Produzent aktiv bist (u.a. für Bruce Dickinson, Judas Priest und...

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