RH #243Interview

KING DIAMOND

Wo liegt eigentlich Dänemark?

Für die einen ist er ein Sänger von Gottes, ähem, Teufels Gnaden, für die anderen die nervigste Heulboje seit Dieter Bohlen und Thomas Anders. Dass KING DIAMOND, der Exil-Däne mit Wohnsitz Dallas/Texas, zu den freundlichsten und eloquentesten Vertretern seiner Zunft gehört, ist hingegen ebenso unstrittig wie sein Hang zu endlosen Monologen. 

Da seit einigen Tagen mit „Give Me Your Soul... Please“ das zwölfte Studioalbum des mittlerweile 51-jährigen Frontmanns im Handel steht, gibt es aber auch eine Menge zu berichten. Zumal der King erneut eine Horrorstory „zurechtgesponnen“ hat, wie sie Stephen King kaum besser hinbekommen hätte.

»Allerdings ist die Geschichte diesmal so kompliziert, dass man sie eigentlich nur verstehen kann, wenn man sich vorher die Texte aufmerksam durchgelesen hat. Ich gebe dir trotzdem einen kurzen Abriss. Im Grunde genommen handelt es sich um eine typische KING DIAMOND-Geistergeschichte. Neu ist, dass die Story - wie die US-Serie „24“ - erstmals in der Gegenwart spielt. Alles geschieht, während man das Album hört. Am Ende der Geschichte kommt der Geist des kleinen Mädchens, die die Hauptrolle spielt, dann auch zu dir nach Hause, um deine Seele zu stehlen. Die braucht sie nämlich für ihren verstorbenen Bruder.«

Ich grusele mich jetzt schon, King! Produziert hast du die Scheibe erneut mit deinem langjährigen Adlatus Andy La Roque (g.). Fehlt euch für einen namhaften Produzenten das nötige Kleingeld, oder warum lasst ihr an eure Mucke partout niemand...

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