RH #243Interview

KEN HENSLEY

Später Frieden

Rockstars wie in den Siebzigern gibt es nicht mehr. Die Zeiten haben sich geändert; aus dem naiven Rock´n´Roll der Vergangenheit ist ein knallhartes Geschäft geworden, das nur wenige Zeitzeugen der „goldenen Ära“ unbeschadet überlebt haben. Einer davon ist Uriah-Heep-Legende KEN HENSLEY.

 

Die Uriah-Heep-Zeiten hat Ken seit 1980 hinter sich gelassen, auch wenn er sich mit seinen zahlreichen (Solo-)Projekten immer wieder am gigantischen Erfolg seiner alten Band messen lassen muss. So auch mit dem neuen Album „Blood On The Highway“ (s.a. Review in Heft 6/07), das den Untertitel „The Ken Hensley Story“ trägt und zu den stärksten Veröffentlichungen des 61-jährigen Songwriters/Sängers/Keyboarders/Gitarristen der letzten 30 Jahre zählt.

»Die musikalischen Anklänge an Uriah Heep waren nicht unbedingt beabsichtigt«, erklärt ein bestens gelaunter, überaus höflicher Ken Hensley, der keinen Hehl daraus macht, früher „ein echtes Arschloch“ gewesen zu sein. »Inhaltlich dreht sich das Album um die Geschichte eines erfolgreichen Rockmusikers in den Siebzigern - mit allem, was dazugehört. Da sind bestimmte musikalische Tendenzen kaum zu vermeiden.«

Die Idee, ein solches Konzeptalbum überhaupt in Angriff zu nehmen, hatte Ken beim Schreiben seiner Autobiografie, die in Kürze als selbstverlegtes Buch erscheinen und mit Sicherheit einiges an Gesprächsstoff liefern wird. Im Gegensatz zu seinen Memoiren ist „Blood On The Highway“ allerdings kein streng biografisches Werk mit direktem...

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