RH #243Interview

DEVIL DRIVER

Hinter der nächsten Ecke

Anfangs waren DEVIL DRIVER einfach nur die Band von diesem komischen Coal-Chamber-Typen und wurden nicht so richtig ernst genommen. Mit harter Arbeit, fleißigem Touren und konstant starken Alben in der Schnittmenge von Modern-Thrash, Death- und Black Metal sowie einem Schuss Metalcore hat die Band jedoch erfolgreich gegen alle Vorurteile angekämpft und sich in der Szene inzwischen viel Respekt verdient. Wir trafen Mastermind Dez Fafara anlässlich des dritten Albums „The Last Kind Words“ in Köln.

Dez Fafara ist nicht nur massiv an den Armen, sondern sogar am Hals und im Gesicht tätowiert, wodurch er das Zeug zum Bürgerschreck hat. Schnell wird jedoch klar, dass es sich bei ihm nicht um einen Misanthropen handelt, der in der Gesellschaft gescheitert ist und nun seine blinde Wut herausschreit. Vielmehr überrascht der in Kalifornien geborene Frontmann, dessen familiäre Wurzeln nach Italien, Polen und Portugal reichen, mit einer erstaunlich sanftmütigen Stimme, einer sehr gewählten Ausdrucksweise und einem nicht nur für amerikanische Verhältnisse hohen Bildungsgrad. Er lese viel und sei vor allem an Philosophie interessiert, was auch auf seine Texte abfärbe, gibt er zu Protokoll.

»Ich schreibe über das Leben, lasse aber die Emotionen beiseite, damit man einen klaren, ungetrübten Blick auf das Wesentliche hat. Meine Jugend war alles andere als einfach. Viele aus meiner Familie sind früh gestorben, wobei sich etliche umgebracht haben. Aus diesem Grund bin ich dem...

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