RH #242Krach von der Basis

JOB FOR A COWBOY

Totale Überwachung - Krach von der Basis

Sie sind jung, sie sind wild und derzeit eines der hoffnungsvollsten Pferde im Metal-Blade-Stall: JOB FOR A COWBOY, fünf Amis aus Arizona, die auf ihrem Full-length-Debüt „Genesis“ alles zermalmenden, hochpräzisen Death Metal zum Besten geben, der einige Platzhirsche ins zweite Glied pusten könnte.

Gegründet hat sich der wilde Haufen erst vor drei Jahren, als alle fünf Bandmitglieder noch zur Highschool gingen. Zwischen Pauken und Unterrichtsbesuchen verbrachte man die meiste Zeit im Proberaum oder auf lokalen Bühnen.

»Wir haben unsere Debüt-EP „Doom“ aufgenommen, als wir noch nicht mal den Schulabschluss in der Tasche hatten«, grinst Sänger Jonny. »Nachdem wir endlich den Abschluss hatten, sind wir ein Jahr nonstop auf Tour gegangen, um uns in den Staaten einen Namen zu machen.«

Welche Drogen muss man eigentlich nehmen, um sich den hochphilosophischen Namen JOB FOR A COWBOY zu geben?

»Hinter unserem Bandnamen verbirgt sich keinerlei Sinn. Wir waren blutjung, als wir den Namen auswählten, und wollten einfach was vollkommen Unübliches haben. Na ja, im Endeffekt sind wir wohl ein wenig übers Ziel hinausgeschossen (lacht).«

Mit der „Doom“-EP wurdet ihr in die Metalcore-Ecke gedrängt. Kompletter Schwachsinn, oder?

»Hm, unsere allerersten Demos waren schon sehr Core-geprägt. Wir waren damals 15 Jahre und jünger und hatten kaum eigene Ideen. Ich denke, dass wir mittlerweile alle Core-Elemente über Bord geworfen haben. Wir haben uns mit „Genesis“ zu einer lupenreinen...

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