RH #242Interview

SONATA ARCTICA

Träume des Todes

SONATA ARCTICA konnten mit ihrem letzten Album und vor allem durch die Tournee mit ihren Labelkollegen Nightwish einige Stufen auf der Karriereleiter nach oben schnellen. Turbulente Zeiten für die Band, die sich in einigen Veränderungen bei der Musik widerspiegeln. Eine Kurskorrektur? Wir sprachen mit Bandkopf und Frontmann Tony Kakko.

Tony ruft einen Tag vor der ersten Show der anstehenden Tour an und erklärt zunächst die lange Zeitspanne, die zwischen dem letzten Album „Reckoning Night“ und „Unia“ liegt.

»Der Hauptgrund waren schlicht die Touraktivitäten, die mit 160 Shows fast zwei Jahre in Anspruch genommen haben. Ich habe mich jedes Mal, wenn ich zwischendurch zu Hause war, direkt ans Songwriting gemacht. Wir hatten einfach keine Zeit, das Album aufzunehmen.«

Musikalisch gibt es diesmal ein paar Veränderungen zu verzeichnen. Einige Fans werden sicherlich die schnellen Stücke auf „Unia“ vermissen, schließlich stellten sie bisher eines eurer Trademarks dar.

»Für mich war das nie ein Trademark (lacht). Ich habe die schnellen Songs nie für die Essenz unseres Schaffens gehalten. Dann schon eher die Songs, die etwas anders geklungen haben, zum Beispiel ´The Boy That Wanted To Be A Real Puppet´. Während der letzten Tour hat jeder in der Band begonnen, darüber nachzudenken, dass es langweilig werden könnte, wenn wir immer nur diese Straight-forward-Stücke spielen. Wir wollten etwas mit mehr Tiefe erschaffen. Trotz dieses Power-Metal-Stempels auf unserer Stirn habe ich erst...

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