RH #242Interview

LAKE OF TEARS

Pinguin mit Jägersoße

Für LAKE OF TEARS scheint es ein echter Segen zu sein, dass sie mittlerweile völlig unbelastet und gänzlich ohne Druck musizieren können. Seit ihrer zwischenzeitlichen Auflösung und späteren Reformierung sind sie nur noch aus purem Spaß dabei und nehmen sich so viel Zeit fürs Songwriting, wie sie wollen. Und das hört man.

»Hey, deine Beschreibung klingt ja, als ob wir ein Altherren-Verein wären, der sich nur ab und zu mal trifft, um ein bisschen Musik zu zocken«, protestiert Gitarrist, Sänger und Bandkopf Daniel Brennare. »Druck gibt es schon noch, denn wir haben immer noch den Ehrgeiz, qualitativ gute Platten abzuliefern. Und weil wir alle Jobs und Familien haben, bleibt viel weniger Zeit zum Proben und Komponieren als früher. Wir hätten am liebsten noch ein Jahr länger an dem Material gefeilt. Ein paar Leute mosern rum, weil wir nach drei Jahren nur mit acht neuen Songs aufwarten können, aber wir leben halt ein bisschen in vergangenen Zeiten, als ein Album eine Spielzeit von 40 Minuten hatte. Viele Veröffentlichungen von heute sind zwar viel länger, haben dafür aber auch mehr Füllmaterial.«

Womit der gute Daniel nicht unrecht hat. Was zählt, ist die Qualität der vertretenen Songs, und die ist auch auf dem neuen Longplayer „Moons And Mushrooms“ wieder durchgängig hoch.

Aber welche Ziele verfolgt diese Band eigentlich noch, nachdem sie den Traum vom großen Durchbruch aufgegeben hat und auch nur noch selten live spielt?

»Bei LAKE OF TEARS stehen in der Tat keine...

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