RH #241Krach von der Basis

DEMIURG

Alte Riffs in neuen Schläuchen - Krach von der Basis

Rogga Johansson ist eine Art Bewahrer des klassischen schwedischen Death Metal. Mit Paganizer und Ribspreader hat er bereits zwei herrlich old-schoolig klingende Eisen im Feuer. Und auch sein neuestes Projekt DEMIURG kann die Handschrift des Meisters trotz einiger stilfremder Elemente nicht wirklich verleugnen.

»Etwa 50 Prozent der Riffs hätte ich sicher auch für Paganizer oder Ribspreader verwenden können. Für die Songs griff ich auf viele alte Ideen zurück und schrieb einige neue Sachen. Das Album besteht also zu jeweils 50 Prozent aus alten und neuen Ideen. Ich habe allerdings versucht, DEMIURG wesentlich düsterer, unheilvoller und atmosphärischer klingen zu lassen. Viele der Sachen sind wesentlich grooviger und atmosphärischer, als man es von meinen anderen Bands kennt.«

Wobei einige Songs aufgrund ihrer sehr kalten Atmosphäre an modernen Black Metal erinnern.

»Das ist richtig. Für die beiden Songs ´Monolithany´ und ´Monolithany Pt. II´ wurde ich stark durch die letzten Alben von Satyricon inspiriert. Dazu kommen weitere Einflüsse, etwa in ´Flesh Festival´, das etwas an Sepultura erinnert. Die Idee war, diese anderen Einflüsse mit dem altbekannten Old-School-Death-Metal der Marke Ribspreader und Paganizer zu verbinden.«

Sehr gefällig an „Breath Of The Demiurg“ ist die wuchtige und pumpende Produktion von Schwedentod-Altmeister Dan Swanö, der auch als Drummer und Keyboarder auf dem Album zu hören ist. Nachdem Dan jahrelang in einem Progrock-Paralleluniversum zu...

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