RH #241Interview

W.A.S.P.

Eine Hand wäscht die andere

Das neue Album „Dominator“ war ursprünglich bereits für letztes Jahr angekündigt, aber Probleme im geschäftlichen Umfeld verzögerten die Veröffentlichung. Nachdem inzwischen ein neues Label gefunden wurde, kommt das rundum überzeugende Werk nun endlich in die Läden. Doch Blackie Lawless redet lieber über Politik.

Gemessen an der dreijährigen Wartezeit ist die 13. Studioscheibe von W.A.S.P. mit lediglich neun Nummern und 43 Minuten Spielzeit nicht gerade opulent ausgefallen. Dafür entpuppt sich jedoch jeder einzelne Song als Volltreffer, der sämtliche Trademarks der Band enthält, wodurch die CD prima auf den Punkt kommt und sehr schlüssig wirkt. Genau das sei auch das Ziel gewesen, betont Frontmann Blackie Lawless.

»Mehr ist nicht automatisch mehr. Wir haben insgesamt 15 Stücke aufgenommen, aber die passten nicht alle zwingend zueinander. Auch wenn es sich bei „Dominator“ nicht um ein Konzeptalbum im eigentlichen Sinne handelt, sehe ich es dennoch als zusammenhängendes Werk. Stilistische Ausreißer sowie die beiden Coverversionen von Deep Purple und Creedance Clearwater Revival, die wir aufgenommen haben, hätten den Hörfluss gestört, weswegen wir uns ganz bewusst auf diese neun Songs beschränkt haben. Einige der restlichen Stücke werden wir wohl als Bonustracks für Singles verwenden.«

Eingespielt wurde das kompakte Album von der Besetzung der letztjährigen Tour, bei der Drummer Mike Dupke seinen Einstand gab. Zum langjährigen Bassisten Mike Duda gesellt sich Gitarrist Doug...

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