RH #240Interview

THUNDERSTORM

Sex, Drugs & Religion

Während viele große Doom-Helden der Vergangenheit zu oft mit sich selbst im Clinch liegen oder schlicht Ewigkeiten für ein neues Album brauchen, haben sich THUNDERSTORM längst als eine der Speerspitzen im Doom der Neuzeit etabliert. Ein Anspruch, den das vierte Langeisen „As We Die Alone“ fulminant untermauert.

Die neueste Pretiose aus der Doom-Manufaktur im norditalienischen Bergamo klingt wieder zu einhundert Prozent nach THUNDERSTORM. Dennoch haben sich einige neue Elemente eingeschlichen - beispielsweise aus dem Progressive- und Classic-Rock-Genre. Die Songs klingen dadurch abwechslungsreicher als in der Vergangenheit.

»Diese Einschätzung kommt schon hin«, stimmt Bassist Omar Roncalli brummelnd zu. »Das neue Album tönt reifer als unsere früheren Veröffentlichungen. Wir haben viele neue Elemente eingebaut, zum Beispiel auch aus dem Psychedelic-Rock, und unseren Sound damit erweitert und verfeinert.«

Warum diese neue Offenheit? Hattet ihr die Befürchtung, ansonsten über kurz oder lang in einer stilistischen Sackgasse zu landen?

»Es ist sehr schwierig, einem Genre wie dem Doom Metal wirklich neue Impulse zu geben. Entfernt man sich zu sehr von den Wurzeln, wird das von den meisten Doomfans nicht wirklich akzeptiert. Man muss die neuen Elemente deshalb sehr genau dosieren. Das haben wir getan. Von daher ist „As We Die Alone“ immer noch ein pures Doom-Metal-Album, klingt aber trotzdem anders als unsere früheren Platten.«

Der Albumtitel „As We Die Alone“ hört sich...

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