RH #240Interview

FINNTROLL

Der Metzger und das Biest

FINNTROLL sind unansehnliche Waldschrate, die sich regelmäßig die Hucke vollsaufen und dazu lustige Tanzmusik spielen. Oder so ähnlich. Denn zumindest eines dieser Vorurteile räumen die Kerle mit „Ur Jordens Djup“ aus dem Weg. Trommel-Unhold Samu Ruotsalainen alias Beast Dominator nahm auf den Resten seines Sofas Platz und plauschte mit dem Rock Hard.

Der haarige Finne (»Ich bin übrigens der Hässlichste in der Band!«) kann mächtig stolz auf „Ur Jordens Djup“ sein, schließlich schafft es die Scheibe, ernsthafter und böser, aber trotzdem mit angenehmer Hitdichte aus den Boxen zu schreddern. Im Vergleich zu den letzten Alben ist das Werk ein ganzes Stück brutaler...

»Ja!«

...hat weniger Folk-Elemente...

»Ja!«

...und es war bestimmt auch weniger Alkohol während des Songwritings und der Aufnahmen im Spiel.

»Halt! Nein! So schlimm ist es nun auch wieder nicht! Wir klingen im Moment einfach etwas seriöser. Keine Ahnung, wo das noch hinführen soll. Wahrscheinlich zu einer Disco-Platte.«

Auf jeden Fall kann man „Ur Jordens Djup“ überraschenderweise auch mit komplett nüchternem Schädel in den CD-Player werfen.

»Das ist doch schon mal ein Fortschritt, hehe! Es hätte echt was für sich, wenn sich jemand, der unsere Songs hört, anschließend auch noch an sie erinnern kann und nicht nur rumlallt, dass er letztens ´ne geile Band entdeckt hat, aber nicht mehr weiß, wie sie heißt. Dummerweise ertragen uns viele Fans nur besoffen und fangen sofort an zu bechern, wenn sie uns hören. Was...

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