RH #239Krach von der Basis

URGEHAL

Todesmarsch zur Hölle - Krach von der Basis

Blutspritzereien, Sado-Maso-Look und brutales Schwarzmetall der alten Schule: Die Norweger URGEHAL begeistern mit ihrer originellen Mischung aus Durchschlagskraft und Vollmeise die dunklen Scharen. Wir sprachen mit Gitarrist Enzifer.

Enzifer, zwar kann man eure bisherigen Veröffentlichungen durchweg als bemerkenswert bezeichnen, aber mit eurem neuen Album „Goatcraft Torment“ ist euch ein echter Paukenschlag gelungen.

»Danke! Das sehen wir genauso. Die Platte hat endlich eine perfekte Balance aus starken, angriffslustigen Songs und einem kräftigen, aber dennoch schmutzigen Sound. Ich finde, auf dem Album gibt es mehr großartige Riffs als auf allen unseren alten Platten zusammen.«

Obwohl eure Band bereits seit 15 Jahren existiert, seid ihr erst seit knapp fünf Jahren europaweit bekannt. Wie kommt´s?

»Das ist ganz einfach: Wenn man Musik macht, die unter der Bezeichnung „roher, primitiver Black Metal“ firmiert, wenn man zudem erst nach der Jahrtausendwende das erste Mal eine Mini-Tour absolviert, dann bleibt man halt tief im Underground. Wir waren niemals ein Teil der großen Szene. Außerdem leben wir nicht in Oslo, wo der Großteil des Musikgeschehens abläuft. Wir leben etwa 60 Kilometer nördlich der Hauptstadt, wir sind also Landeier aus der Provinz (lacht).«

Mittlerweile bekommt man euch regelmäßig live zu Gesicht, und ich muss sagen, dass ihr auf der Bühne verdammt viel Energie freisetzt.

»Bei unserer letzten Tour waren wir mit Shining unterwegs. Eine sehr exzessive...

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