RH #239Krach von der Basis

HACRIDE

Das Dogma der Offenheit - Krach von der Basis

Die französischen Death-Math-Progster HACRIDE haben mit ihrem neuen Album „Amoeba“ einige Grenzposten des Heavy Metal niedergerissen. Brachial, originell, virtuos, einzigartig - HACRIDE sind das alles. Und noch viel mehr.

Mit ´Zambra´ befindet sich auf „Amoeba“ das wohl außergewöhnlichste Crossover-Experiment seit Sepulturas „Roots“-Album. HACRIDE bearbeiteten den gleichnamigen Song der modernen Flamenco-Gruppe Ojos De Brujo.

»Ich mag diese Band sehr. Sie vermischt traditionellen Flamenco mit modernen Einflüssen aus der Rockmusik«, erklärt Adrien, Gitarrist/Songwriter/Programmierer von HACRIDE. »Sie teilen unsere Vorstellung, dass sich Musik anderen Kulturen öffnen sollte. Ich stieß während einer Reise nach Barcelona auf ihre Musik und fühlte mich sofort sehr stark zum groovigen ´Zambra´ hingezogen. Also begann ich, das Lied zu überarbeiten. Wir nahmen Kontakt mit Ojos De Brujo auf, die sofort von der Idee begeistert waren und sich sogar bereit erklärten, bei den Aufnahmen mitzuwirken. Max und Marina spielten mit uns und arrangierten die Gesangsparts um, so dass sie zu unserer Version passten. Der Song ist ein Teil des Risikos, das wir mit diesem Album eingehen. Wir folgten unserem Gefühl, ohne auf kommerzielle Aspekte zu achten. Es ging uns bei dieser Zusammenarbeit einzig um Originalität.«

Mich haben am meisten die Flamenco-Vocals beeindruckt, die abseits aller Metal-Gesangsstilistiken unglaublich aggressiv sind.

»Yeah, es klingt einfach unglaublich! Ich mag diesen...

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