RH #239Interview

PROFUNDI

Kontrolle ist besser

Etwas mehr als zwei Jahre ist es her, dass Jens Rydén überraschend seinen Abschied von Naglfar verkündete und nach Stockholm zog, um Graphikdesign zu studieren. Nebenbei kloppte der sympathische Schwede allerdings unter dem Decknamen PROFUNDI in Eigenregie ein Extrem-Metal-Album namens „The Omega Rising“ ein, das sich gewaschen hat. Wir erwischten das viel beschäftigte Multitalent, das mittlerweile als Art Director beim „FHM“-Magazin arbeitet, in seiner Mittagspause.

Jens, wann hat es in den Fingern gejuckt, wieder Musik zu machen?

»Im Grunde sofort nach meinem Ausstieg bei Naglfar, denn ich hatte niemals geplant, mich komplett aus der Szene zu verabschieden. Mir schwebte vor, eine Platte mit genau der Musik aufzunehmen, die ich selber gerne hören wollte. An den Songs habe ich nach Feierabend und an den Wochenenden getüftelt - je nachdem, wie ich gerade Lust hatte. Es kam mir dabei sehr zugute, dass ich nicht an Studiobudgets gebunden war und niemandem Rechenschaft ablegen musste. Die alleinige Kontrolle über den Songwriting- und Aufnahmeprozess zu haben - das war eine großartige Erfahrung.«

Diese Do-it-yourself-Attitüde kennt man vor allem aus der Hardcore-Szene.

»Ja, genau! Während meines Studiums habe ich im Rahmen von Designprojekten viele Leute aus der Hardcore-Szene kennen gelernt. Im Gespräch mit ihnen wurde mir klar, dass das genau der Weg ist, den ich einschlagen möchte. Ich habe kein Problem mit großen Plattenfirmen, aber ich bevorzuge die Arbeitsweise des...

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