RH #239Interview

MACHINE HEAD

Mehr ist mehr!

Kaum jemand hätte vor zehn Jahren gedacht, dass MACHINE HEAD die unsägliche Neo-Thrash-Schublade souverän überleben würden und 2007 selbst als Referenzband gelten. Doch mittlerweile sind die vier Amerikaner das perfekte und oft kopierte Bindeglied zwischen klassischer Metal-Schule und diversen Szene-Entwicklungen der letzten anderthalb Dekaden. Und sie wollen noch weitaus mehr. Vorhang auf für einen vor Selbstbewusstsein strotzenden Robert Flynn, der beim Beschreiben des neuen Longplayers „The Blackening“ mit Superlativen nur so um sich wirft!

Im Vorfeld versprach der Sänger, Gitarrist und Hauptsongwriter, dass MACHINE HEAD mit „The Blackening“ eine Art „The Wall“ des Thrash Metal schreiben würden. Robert kündigte somit nicht nur einen progressiven Brocken an, sondern auch ein Stück Rockgeschichte. Man kann die Erwartungen kaum höher schrauben!

»Das stimmt. Aber wir sind einfach unglaublich glücklich mit „The Blackening“«, begründet Herr Flynn das enorme Auf-die-Kacke-Hauen, dessen ehrlicher Enthusiasmus sich allerdings von dem üblichen „Unsere neue Scheibe ist die beste, wo gibt!“-Gelaber unterscheidet. »Wir haben uns für dieses Album den Arsch aufgerissen! „The Blackening“ ist auch deshalb so speziell, weil es verdammt viel Spaß macht, die Songs zu spielen. Es geht mir dabei gar nicht mal so sehr um die subjektive Qualität, sondern um die Herausforderung, die man dabei als Musiker hat. Es ist einfach super, dass in den Tracks so viel passiert. Jedes Stück ist wie eine...

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