RH #239Interview

TYPE 0 NEGATIVE

Hübsche Hintern

Totgesagte leben länger - besonders, wenn sie Pete Steele heißen. Unzählige Gerüchte rankten sich in den letzten Jahren um den Frontmann von TYPE 0 NEGATIVE. Er sei von Drogen zerfressen, von schwersten Depressionen geplagt, selbst für tot wurde er erklärt - sogar auf der offiziellen Bandhomepage. Nun, Letzteres entpuppte sich zum Glück als makabrer Scherz. Sonst wäre dieses Interview wohl auch kaum zustande gekommen...

Quicklebendig wäre indes auch eine falsche Umschreibung für den Zustand von Großmeister Stahl, der mich zusammen mit dem bestens aufgelegten Drummer Johnny Kelly zum Interview in einer hübschen Suite im Dortmunder „Park Inn“-Hotel empfängt. Pete hat noch reichlich mit den Folgen des Jetlags zu kämpfen, ist kurz vor dem Interviewtermin um ein Uhr mittags wach geworden, gönnt sich zum Frühstück erst mal ein Glas Rotwein und nölt seinen Schlagzeuger an, weil der sich ganz und gar nicht an das Rauchverbot in der Suite hält.

Im Dezember 2003 waren sämtliche Touraktivitäten für den letzten Longplayer „Life Is Killing Me“ beendet, und danach herrschte erst mal eine ganze Weile absolute Stille im Type-0-Camp. Erst im letzten Jahr gab es ein neues Lebenszeichen in Form einer DVD, und nun liegt endlich der neue Longplayer „Dead Again“ in den Läden. Ihr wollt uns aber nicht erzählen, dass ihr geschlagene drei Jahre gebraucht habt, um das Material für die Platte zu komponieren, oder?

Johnny: »So ungewöhnlich sind diese langen Pausen für uns ja nun auch nicht. Zwischen...

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