RH #239Interview

BEATSTEAKS

Älter, nicht weiser

Zehn Jahre nach ihrem Langspiel-Einstand präsentieren sich die BEATSTEAKS auf ihrem neuen Album „Limbo Messiah“ facettenreicher denn je. Nach der Listening-Premiere in Köln stand Gitarrist Bernd sichtlich zufrieden Rede und Antwort.

Bernd, vor zehn Jahren kam eure Debütrille „48/49“ auf den Markt. Was hat sich seitdem verändert?

»Es hat sich ´ne ganze Menge verändert. Wir sind zehn Jahre älter geworden, haben uns musikalisch entwickelt, ein paar von uns sind inzwischen Papa geworden. Reifer sind wir allerdings nicht. Das Einzige, was gleich geblieben ist, ist die Tatsache, dass wir immer noch ein riesengroßer Kindergarten sind.«

Welchen Traum wollt ihr euch musikalisch noch erfüllen? Mit eurem letzten Album „Smack Smash“ wart ihr ja gleich zweimal für den Echo nominiert!

»An so was denkt man dabei nicht. Wir machen Musik nur deswegen, weil´s uns Spaß macht. Wir wünschen uns, dass wir noch ´ne Weile gesund bleiben - und dass wir noch länger so weitermachen können wie bisher. Und wenn sich die neue Platte genauso gut verkauft wie die letzte, ist eigentlich alles super für uns.«

Ihr habt die Platte auf den Namen „Limbo Messiah“ getauft. Was stellt ihr euch darunter vor?

»Der Limbus ist sozusagen der Vorhof zur Hölle. Dem katholischen Glauben nach kommen dort alle ungetauften Kinder hin. Allgemeiner gefasst, ist das der Ort für alle Leute, die gesündigt haben, aber nicht so sehr, dass sie ins Fegefeuer müssen. Stattdessen werden sie im Vorhof mit Langeweile bestraft. Wir...

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