RH #238Lauschangriff

FINNTROLL

Aus den Tiefen der Erde

Kurz nach Weihnachten laden FINNTROLL und ihre Plattenfirma zur Listening-Session in die Bochumer Zeche. Dort lauscht die Journalistenschar bei einem Kasten Bier dem düsteren neuen Werk der Finnen.

Am heutigen Tag gastieren FINNTROLL als Sodom-Support in Bochum. Nachdem wegen des Soundchecks, der bis in den Barbereich lautstark zu vernehmen ist, noch kurz überlegt wird, die Listening-Session vielleicht im Auto stattfinden zu lassen, beruhigt sich die Lage schnell mit dem Ausklingen des Soundchecks. Die Band zeigt sich einerseits selbstbewusst, was das neue Werk angeht, andererseits hängt auch eine gewisse Nervosität in der Luft, wie die Schreiberlinge das neue Material aufnehmen werden. Sänger Vreth setzt zu einer Begrüßung an, die aber nur in einer Übersetzung des Albumtitels „Ur Jordens Djup“ („Aus den Tiefen der Erde“) resultiert, bevor sich der schmale Sänger auf die typisch finnische Art mit einem Bier bewaffnet wieder zum Rest der Band gesellt.

Es fällt auf, dass „Ur Jordens Djup“ ein erstaunlich düsteres Album geworden ist. Humppa- und Folkelemente treten nur vereinzelt auf, stattdessen setzt man verstärkt auf den Einsatz von Black- und (vereinzelten) Thrash-Metal-Elementen. Wie kommt´s?

Tundra: »Es ist nicht so, dass wir uns dazu entschlossen haben, etwas Dunkleres als sonst zu schreiben. Wenn man sich unser älteres Material - besonders unser erstes Album „Midnatten´s Widunder“ - anhört, merkt man, woher wir kommen. Ich weiß, dass wir viel Material veröffentlicht...

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