RH #238Interview

MASTERPLAN

Scherben bringen Glück

Zwischen Roland Grapows Aussagen »MASTERPLAN sind fast ein Selbstgänger - die Euphorie macht so selbstsicher, dass ich überhaupt keine Angst habe, mit den Jungs das dritte Album anzugehen!« und »Ich war fast so weit, alles hinzuschmeißen!« liegen knapp zwei Jahre, in denen der Bandgründer, Gitarrist und Produzent mit ungeahnten Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Und dennoch gelang mit „MK II“ auch in neuer Besetzung und unter enormem Zeitdruck ein weiteres Meisterwerk.

Zeichnete sich der Ausstieg von Sänger Jorn Lande schon länger ab, so dass man vor den Aufnahmen zum dritten Album genug Zeit hatte, einige schwedische und amerikanische Kandidaten anzutesten, kam der Abschied von Drummer und Bandmitgründer Uli Kusch im Herbst letzten Jahres völlig überraschend und lässt Roland nach wie vor nur spekulieren.

»Ich nehme an, dass Uli sich mit MASTERPLAN schon seit zwei Jahren nicht mehr so wohl gefühlt hat. Bei ihm hielt sich die Euphorie über die Tour mit Saxon in Grenzen - vielleicht auch, weil er eine neue Familie gegründet hat. Außerdem bemängelte er den Produktionsablauf bei der zweiten Scheibe, und auch der Hickhack mit Jorn sorgte bei ihm für Frustration. Nach Jorns Ausstieg schien Uli wieder etwas besser drauf zu sein, aber im Nachhinein fallen mir Sachen auf, die ich hätte spüren müssen. Wenn jemand eine Soloplatte veröffentlicht, die wie von einer richtigen Band wirkt (er bezieht sich auf Ulis Combo Beautiful Sin - jr), hätte mich das wachrütteln müssen. Ein paar Tage,...

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