RH #237Interview

ZARATHUSTRA

Non serviam!

Der deutsche Black-Metal-Underground wird immer stärker - und das nicht erst seit gestern. Bereits 1996 gründete sich eine Band, die schon mit ihrem Namen verdeutlicht, dass sie viel mehr sein will als eine weitere gesichtslose Krawallcombo: ZARATHUSTRA.

Das letzte verbliebene Gründungsmitglied der Band, Drummer Mersus (der auch bei Deströyer 666 spielt), führte ZARATHUSTRA durch mehrere Line-ups, die neben zwei Demos, einer 7“-Single und zwei Mini-Alben bislang drei starke Longplayer veröffentlichten: „Dogma Antichrist“ (2000), „Perpetual Black Force“ (2003) und „In Hora Mortis“ (2006, s.a. Review in Heft 235). Stilistisch stehen die kompromisslosen Underground-Metaller in einer Reihe mit Bands wie Desaster oder Deströyer 666, die ursprünglichen, traditionell beeinflussten Black Metal spielen, der ohne billige Satans-Klischees (wie zum Beispiel alberne Maskeraden) auskommt und trotzdem mega-brutal und düster rüberkommt. Ihren Bandnamen haben die Jungs natürlich bei Friedrich Nietzsche entliehen.

»Uns ist bewusst, dass Nietzsches Aussagen sehr oft missverstanden und missbraucht wurden«, erklärt Mersus. »Wir verbinden unsere Themen in lyrischer und musikalischer Hinsicht und beziehen uns zum Beispiel auf Nietzsches Kritik an der Moral und den traditionellen Werten der Menschheit. Dabei machen wir eindeutige Aussagen, die aber vom Hörer, der sich mit unserer Musik beschäftigt, weitergedacht und ergänzt werden sollen. Wir hinterlassen eine offene Message, die man manchmal näher...

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