RH #236Interview

INCUBUS

Ein nettes Monster

Auch auf ihrem sechsten Album „Light Grenades“ gehen INCUBUS trotz zahlreicher ruhiger Momente kreativ-chaotisch zu Werke. Frontmann Brandon Boyd und Schlagzeuger Jose Pasillas erklärten uns, was sanitäre Einrichtungsgegenstände, Punkrock und Geometrie mit ihren neuen Songs zu tun haben und was passiert, wenn Geschlechtsteile in elektrischen Haushaltsgeräten landen.

Brandon, vor einiger Zeit hast du rückblickend auf eure letzte Tournee gesagt, dass ihr euch von dem Monster, das ihr geschaffen hattet, erst mal eine Weile distanzieren musstet. Das klingt nach einer recht negativen Sichtweise auf euren Erfolg.

Brandon: »Ich habe das aber positiv gemeint. Es gibt doch auch nette Monster (grinst).«

Dennoch musstet ihr auch von dem netten Monster ein wenig Abstand nehmen.

Brandon: »Ich denke, dass man sich von allen Dingen, die einen sehr vereinnahmen, manchmal etwas distanzieren muss, um sie besser zu verstehen. Auch unsere Alben verstehe ich meistens erst nach ein paar Jahren richtig. Plötzlich wird mir dann klar, was ich mit den Texten sagen wollte und welche Bedeutung die Songs für unsere gesamte Karriere haben.«

Euer neues Album „Light Grenades“ beschreibst du als eine Panorama-Aufnahme. Wie kann man das verstehen?

Brandon: »Bei dieser Platte haben wir uns erstmals erlaubt, Pausen zwischen den Songwriting-Phasen einzulegen und es mit etwas Abstand auf uns wirken zu lassen.«

Jose: »Bisher mussten wir unsere Alben immer innerhalb eines etwa sechswöchigen, engen Zeitplans...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen