RH #235Krach von der Basis

ANAAL NATHRAKH

Der große Drache - Krach von der Basis

Manchmal heißt Dave Hunt nicht Dave Hunt, sondern Vitriol. Dann brüllt er nicht bei den englischen Death-Metallern Benediction, sondern bei der schwarzmetallischen Chaostruppe ANAAL NATHRAKH. Diese hat mit „Eschaton“ soeben eine Perle veröffentlicht, und so ist es nur logisch, dass Herr Hunt, ähem, Herr Vitriol seine Giftpfeile in unserem Heft verschießen darf.

Hallo, Herr Vitriol! Im Vergleich mit den verdammt rüden und polternden Vorgängern ist „Eschaton“ bemerkenswert musikalisch und phasenweise melodiös ausgefallen. Seid ihr ausgewimpt, oder was ist passiert?

»Wir sind verdammt stolz auf das Album! Wer allerdings denkt, dass wir ausgewimpt sind, sollte mal seine Ohren überprüfen! Die Platte ist furios und außergewöhnlich, so viel ist klar! Aber ANAAL NATHRAKH waren niemals eine schlichte Straight-forward-Band; es gab immer stilfremde Element in unserem Sound. „Eschaton“ ist ein weiterer Schritt in Richtung Vielseitigkeit.«

Als ihr vor sieben Jahren aufgetaucht seid, galten ANAAL NATHRAKH noch als Sideproject. Mittlerweile ist die Truppe aktiver als deine Hauptband Benediction.

»Weder Benediction noch ANAAL NATHRAKH sind meine Hauptband. Man kann die beiden Gruppen nicht miteinander vergleichen. Alles, was wir tun, tun wir mit hundertprozentigem Engagement. Benediction haben einen klar definierten musikalischen Stil, den es bereits gab, bevor ich in die Band kam. Den Stil von ANAAL NATHRAKH hingegen habe ich mitgeprägt. Gleiches gilt auch für Mistress und all die anderen...

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