RH #234Interview

THE HAUNTED

Tragödien & Abgründe

Mittlerweile hat es sich rumgesprochen: THE HAUNTED vollführen auf ihrer fünften CD „The Dead Eye“ eine Kehrtwende und lassen den Slayer-inspirierten Haudrauf-Thrash der frühen Tage hinter sich. Dunkel, klagend, aber jederzeit packend und intensiv schrotet das größtenteils im Midtempo angesiedelte Material aus den Boxen.

Wer unvoreingenommen an die von Tue Madsen famos produzierte Dampframme herangeht, wird nach kurzer Zeit ein wirkliches Kleinod in sein Herz schließen können, das mit jedem Hören wächst und eine Band zeigt, die mit unheimlich viel Mut zu neuen Ufern aufgebrochen ist. Und das, obwohl sich der Fünfer momentan in unruhigem Fahrwasser befindet. Sänger Peter Dolving verkündete über seine MySpace-Seite, dass er sich in Therapie begeben hat, um seiner langjährigen Medikamenten- und Alkoholabhängigkeit endgültig den Garaus zu machen.

Als zum vereinbarten Interviewtermin stundenlang nur Peters Handy-Mailbox anspringt, steigen im Rock-Hard-Abgesandten Besorgnis erregende Szenarien hoch, doch einen Tag später geht der stets redselige Enddreißiger doch noch ans Telefon und entschuldigt sich erst einmal.

»Hey, tut mir leid, ich habe gestern mein Handy verloren und es erst heute wiedergefunden. Es lag unter einem riesigen Wäscheberg (lacht).«

Kein Problem. Wie geht´s dir denn momentan?

»Gut, ich bin echt zufrieden. Als ich besagten Eintrag auf meiner MySpace-Seite machte, ging es mir wesentlich schlechter.«

Warum hast du den Schritt...

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