RH #234Interview

MEAT LOAF

Zu 94 Prozent spektakulär

Seit Jahren fiebern MEAT LOAF-Fans dem dritten Teil des Klassikers „Bat Out Of Hell“ mit dem Titel „The Monster Is Loose“ entgegen. Ob die Fledermaus damit endgültig in die ewigen Jagdgründe eingeht und wieso MEAT LOAF bei den Aufnahmen Slipknot hörte, erzählte uns der charismatische Sänger und Schauspieler in Frankfurt.

Nachdem „Bat Out Of Hell“ zu den fünf meistverkauften Platten aller Zeiten avancierte und der 1993 veröffentlichte Nachfolger „Back Into Hell“ ebenfalls ein Megaseller wurde, gab es bei den Arbeiten am dritten Teil eine entscheidende Änderung: MEAT LOAF-Hit-Garant Jim Steinman steuerte zwar Songs bei, war aber im Gegensatz zu den ersten beiden Alben bei „The Monster Is Loose“ kaum involviert.

»Meine erste Wahl für den Produzentenjob war natürlich Jim«, räumt MEAT LOAF ein. »Ich hatte aber den Eindruck, dass er nicht in der gesundheitlichen Verfassung ist, um die Aufnahmen durchzustehen (Steinman erlitt 2003 einen Schlaganfall - jr). In vier oder fünf Jahren könnte das schon ganz anders aussehen, aber ich habe nicht mehr die Geduld gehabt zu warten. Schon bei den Arbeiten am zweiten Teil gingen mir die vielen Pausen und dieses etappenartige Aufnehmen auf die Nerven. Abgesehen davon bin ich nicht sicher, ob ich in fünf Jahren noch fit genug wäre, das abzuliefern, was uns mit „The Monster Is Loose“ gelungen ist.«

Nach einjähriger Suche - der stimmgewaltige Texaner dachte zwischenzeitlich schon ans Aufgeben - stieß er auf Desmond Child, ein...

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