RH #234Interview

DEFTONES

Mehr als alles auf der Welt

Drei Jahre arbeiteten die DEFTONES an ihrer neuen CD „Saturday Night Wrist“ und erlebten dabei die schlimmste Krise ihrer bisherigen Karriere. Dass die Unstimmigkeiten Narben hinterlassen haben, zeigt der Interviewtermin in New York: Die Band teilt sich strikt in die Lager Stephen (g.) und Chi (b.) sowie Chino (v.), Abe (d.) und Frank (k.) auf. Rock Hard sprach mit dem zweiten Grüppchen über die vergangene Zeit, die von Abe auch gerne als „dunkle Tage“ bezeichnet wird.

 

»Das größte Problem bei einer Plattenproduktion: Nachdem man ein Jahr an einer CD gearbeitet hat, drängt einen jeder dazu, endlich fertig zu werden«, reißt Chino sofort das Zepter an sich, während die anderen beiden mit ihrem Essen oder Dösen beschäftigt sind. »Ob es nun der Produzent oder die Plattenfirma ist: Jeder übt unglaublichen Druck auf dich aus und fragt ständig ungeduldig nach, warum es so lange dauert. Es braucht nun mal Zeit, sich nicht zu wiederholen. Ich hatte zwar bereits zu einem früheren Zeitpunkt fertige Lyrics, aber die gefielen mir nicht besonders. Ich war unglücklich und wollte nicht noch ein trauriges, depressives Album schreiben.«

Die Truppe nahm sich eine Auszeit von sechs Monaten, in der Chino mit seinem Nebenprojekt Team Sleep durch die Weltgeschichte tourte. Dass während dieser Phase zwischen dem Sänger und seinen Kollegen absolute Funkstille herrschte, zeigt, dass sich die Band nicht in aller Freundschaft auf die Pause geeinigt hatte. Fakt ist: Die DEFTONES standen kurz vor...

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